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Kategorie: Meine Kunst

Alles zu meinen Bilder, meiner Kunst

Der Bär ist los …

Der Bär ist los …

     „Blauer Bär“

     Juli 2017.

     Acryl auf Leinwand.

     120 cm x 90 cm.

Ein blauer Bär in selbstsicherem Gang durch die Wildnis. Symbol von Macht und Kraft…

Einzig ART ig

Einzig ART ig

Ich sollte mir einen Namen ausdenken für meine erste Solo-Ausstellung… Da bei Instagram viele Leute immer kommentieren, dass meine Kunst „unique“ also einzigartig ist, habe ich mich für diesen Namen entschieden. ART auch noch englisch für KUNST und so, passt ….

Letzte Woche war ich mit meinem Mann die Bilder aufhängen (gestern habe ich noch zwei nachgeschoben). Hat alles gut geklappt, die Mitarbeiter haben sich für ihre Arbeitsplätze jeweils etwas ausgesucht, was sie schön fanden. Eventuell soll die Ausstellung auch noch etwas länger gehen. Die Marketing Abteilung der Bank macht auch Plakate und Einladungen.

Bilder davon werde ich dann auch noch hier einstellen.

Kunst – Pausen

Kunst – Pausen

Also, das mit den Pausen (rest) hat mir gut gefallen 😉 . Ich hab auch schon angefangen, das ein wenig zu testen.

Das eine Bild fast fertig aber das andere schon mal angefangen …

Kann man vielleicht nicht so gut erkennen, aber links ist erst die Zeichnung vom Eichhörnchen fertig, rechts fast das ganze Koala-Bild …
7 Gewohnheiten sehr erfolgreicher Künstler

7 Gewohnheiten sehr erfolgreicher Künstler

Ich hab mir einen Vortrag „7 habits of highly successful artists“ bei youtube angeschaut über 7 Gewohnheiten sehr erfolgreicher Künstler von Andrew Price.

Hier mal ganz kurz zusammengefasst:

 

  • # 1 daily work      …ohne Fleiß kein Preis …
  • # 2 volume not perfection      nicht die absolute Perfektion anstreben, sondern mehr produzieren, um mehr aus seinen Fehlern zu lernen, und sich so weiter zu entwickeln
  • # 3 steal like an artist     (im Sinne von Austin Kleon) Einflüsse anderer Künstler aufnehmen und diese Ideen weiterentwickeln
  • # 4 conscious learning    nicht fleißig produzieren und die selben Fehler immer wieder machen, sondern sich bewusst weiterentwickeln, bewußt an seinen Schwächen arbeiten etc.
  • # 5 rest     immer wieder Pausen einlegen und mit Abstand neu an die Sache herangehen
  • # 6 get feedback      sich durch Feedback verbessern und motivieren
  • # 7 create what you love     wenn man mit dem Herzen dabei ist, kommt auch etwas Inspiriertes bzw. Inspirierendes heraus

Klingt ganz einleuchtend ….

Material – Nachschub

Material – Nachschub

Hab mir neue Farben und Pinsel gekauft. Am liebsten male ich mit Schmincke Primacryl finest artists Farben und mit Lascaux Acrylpinseln. Alles nicht billig aber bald kommen ja die ersten ( Millionen 😉 ) Verkäufe.

Echooo ….. Echooo ….hooo …. ooo…. oo …

Echooo ….. Echooo ….hooo …. ooo…. oo …

Es hallt weiterhin! Immer noch keiner da. Tja, wenn einen auch keiner sieht. Ich zieh jetzt mal die Rolläden in meinem Blog hoch (bei Facebook angemeldet, doch schon!  😉  ) und bald schließ ich auch die Tür auf (Anmeldung bei Instagram).

Vielleicht betritt dann ja jemand meine bescheidene Hütte.

Abfärben ….

Abfärben ….

Ich habe mir gestern eine gebrauchte Staffelei gekauft. Recht günstig, für große Bilder geeignet, schön stabil,  leider total vollgekleckst

… ich hoffe, da färbt nichts mehr ab …  🙁

Die Staffelei wurde von einem Krefelder Berufs-Künstler genutzt

…. vielleicht färbt ja was ab ….  🙂

Na ja, im Moment kann ich sie sowieso noch nicht so gut nutzen, mir fehlt der Platz, um sie aufzustellen und daneben meine Malutensilien auf einem Tischchen zu plazieren … Ein Studio/Zimmer wäre schön. Da muss ich aber wohl erst ein bis zwei meiner Kinder rausschmeissen 😉

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted.

– Emily Dickinson

Ich liebe Emily Dickinsons Lyrik (das Thema meiner Examensarbeit im ersten Staatsexamen lautete „Welt- und Existenzdeutung im lyrischen Werk Emily Dickinsons“).

Die Natur ist ein Geisterhaus – aber Kunst – ist ein Haus, das versucht, ein Geisterhaus zu sein. (meine Übersetzung)

Die Aussage … „ist nicht abwertend gegenüber der Kunst gemeint. Vordergründig sagt sie, dass die Kunst die Natur imitiert. Aber die Implikationen dieser lyrischen Zeile geht tiefer. Für Dickinson ist die Natur eine Wohnstätte, spukhaft und geheimnisvoll, bevölkert mit Gottes Geschöpfen, inmitten der Phänomene die Gott schafft and reguliert […]“  http://www.nku.edu/~emily/bradshaw.html

‚Nature is a haunted house‘ impliziert, dass die Natur mit Mysterien und falschen Zeichen angefüllt ist, die den Menschen über den Sinn der Dinge in der Natur und Gottes Willen im Erschaffen der Natur täuschen. Der zweite Teil des Satzes offenbart die Rolle des Dichters. Der Dichter soll nicht einfach die Natur wiedergeben, sondern den Charakter der Macht Gottes in der Welt herausarbeiten.  (s. http://www.sparknotes.com/poetry/dickinson/themes.html)

Zu diesen Interpretationen möchte ich noch meine eigenen Gedanken hinzufügen. Ein Haus wird von einem Erbauer errichtet. Wir als Menschen müssen uns dieses Haus, das uns Gott zur Verfügung stellt, zum Heim machen. „Haunted“ heisst für mich nicht nur mysteriös und übernatürlich (etwas, das man nicht vollständig erklären kann, das nie ganz greifbar ist) sondern auch Geist enthaltend, „beseelt“. Ein Ort erfüllt mit Leben, mit Seelen und den „Geistern der Vergangenheit“.

Das Bemühen des Künstlers liegt darin, sein eigenes Geschöpf, sein „Haus“ bzw. seine Kunst lebendig zu machen, zu „beseelen“, indem er oder sie den Betrachter in seiner Seele berührt und ihn so tiefer leben lässt. Die Natur ist per se beseelt. Kunst wird erst lebendig, wenn sie erschaffen und durch die Kommunikation mit dem Betrachter „beseelt“ wird.

 

Persönliches aus dem Alltag – Einkaufen …

Persönliches aus dem Alltag – Einkaufen …

 

Hier mal was Triviales: Ich war heute wieder mal einkaufen: ich weiß nicht, ob Ihr öfter mal für eine größere Gruppe oder Familie (bei mir heißt das für meinen Mann und mich, die vier Kinder und oft noch für die Oma) einkauft, aber das läuft ungefähr so ab: mein Einkaufswagen ist dann immer übervoll, mit Bergen von Sachen obendrauf und Getränken unten drunter. Wenn z. B. Chips oder Würstchen im Sonderangebot sind, sagt die freundliche Verkäuferin schon mal „Viel Spaß bei der Party!“ – Welche Party?

Mein Einkaufswagen fungiert irgendwie als umgekehrter Moses-Stab – hinter mir teilen sich die Fluten der anderen Einkäufer, um bloß nicht hinter mir, sondern an anderen Kassen anzustehen. Wenn jemand doch hinter mir anstehen muss, schaut er oder sie schon mal genervt. Vielleicht sollte ich mir auch einen dieser Bus-Sticker kaufen: „Dieser Bus Einkaufswagen ersetzt ca. 6 weniger beladene Einkaufswagen“ …