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Kategorie: Moderne Tiermalerei

Der Bär ist los …

Der Bär ist los …

     „Blauer Bär“

     Juli 2017.

     Acryl auf Leinwand.

     120 cm x 90 cm.

Ein blauer Bär in selbstsicherem Gang durch die Wildnis. Symbol von Macht und Kraft…

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted.

– Emily Dickinson

Ich liebe Emily Dickinsons Lyrik (das Thema meiner Examensarbeit im ersten Staatsexamen lautete „Welt- und Existenzdeutung im lyrischen Werk Emily Dickinsons“).

Die Natur ist ein Geisterhaus – aber Kunst – ist ein Haus, das versucht, ein Geisterhaus zu sein. (meine Übersetzung)

Die Aussage … „ist nicht abwertend gegenüber der Kunst gemeint. Vordergründig sagt sie, dass die Kunst die Natur imitiert. Aber die Implikationen dieser lyrischen Zeile geht tiefer. Für Dickinson ist die Natur eine Wohnstätte, spukhaft und geheimnisvoll, bevölkert mit Gottes Geschöpfen, inmitten der Phänomene die Gott schafft and reguliert […]“  http://www.nku.edu/~emily/bradshaw.html

‚Nature is a haunted house‘ impliziert, dass die Natur mit Mysterien und falschen Zeichen angefüllt ist, die den Menschen über den Sinn der Dinge in der Natur und Gottes Willen im Erschaffen der Natur täuschen. Der zweite Teil des Satzes offenbart die Rolle des Dichters. Der Dichter soll nicht einfach die Natur wiedergeben, sondern den Charakter der Macht Gottes in der Welt herausarbeiten.  (s. http://www.sparknotes.com/poetry/dickinson/themes.html)

Zu diesen Interpretationen möchte ich noch meine eigenen Gedanken hinzufügen. Ein Haus wird von einem Erbauer errichtet. Wir als Menschen müssen uns dieses Haus, das uns Gott zur Verfügung stellt, zum Heim machen. „Haunted“ heisst für mich nicht nur mysteriös und übernatürlich (etwas, das man nicht vollständig erklären kann, das nie ganz greifbar ist) sondern auch Geist enthaltend, „beseelt“. Ein Ort erfüllt mit Leben, mit Seelen und den „Geistern der Vergangenheit“.

Das Bemühen des Künstlers liegt darin, sein eigenes Geschöpf, sein „Haus“ bzw. seine Kunst lebendig zu machen, zu „beseelen“, indem er oder sie den Betrachter in seiner Seele berührt und ihn so tiefer leben lässt. Die Natur ist per se beseelt. Kunst wird erst lebendig, wenn sie erschaffen und durch die Kommunikation mit dem Betrachter „beseelt“ wird.

 

Die erste Solo – Ausstellung!

Die erste Solo – Ausstellung!

Letzten Montag war ich in der Volksbank Viersen bzw. der Geschäftsstelle in Süchteln und habe mich dort mit dem (sehr netten!) Geschäftsstellenleiter Herrn Neumann getroffen.

Und: Jaaaa! Ich darf 4 Monate lang von Juni bis September in der Lichthofgalerie der Volksbank Viersen in Süchteln ausstellen. Unter „Zukünftige Ausstellungen“ ist mein Name schon zu finden! Hier der Link http://www.lichthof-galerie.de/

Herr Neumann meinte, dass ich mich mit meinem individuellen, farbenfrohen und modernen Stil deutlich von vielen anderen Künstlern abhebe. Jeder Künstler möchte ja einen einzigartigen Stil haben. Ein schönes Lob, wie ich finde. Da war ich erst mal ein wenig euphorisch, hab die Kunde auch sofort zu Hause verbreitet und gleich angefangen, das nächste Bild zu malen.

Herr Neumann meinte nur, er hätte so etwas wie eine „Künstler – Vita“ also eine Auflistung meiner bisherigen Ausstellungen etc. vermisst.  Das konnte ich leicht erklären: Da ist einfach noch nichts! Ok, letzten September habe ich den Kalender und die Postkarten veröffentlicht, aber um eine Ausstellung habe ich mich ja jetzt erst beworben. Nun habe ich auch eine Ausstellungs-Auflistung (zugegeben – noch recht übersichtlich).

Jetzt geht es los! Meine erste Solo – Ausstellung! Danke an Herrn Neumann und die Volksbank Viersen! Eine schöne Sache, ständig wechselnde Kunst in ihren Räumen zu präsentieren…

Die Volksbank hat hier auch ein tolles „Rundum-sorglos-Paket“ für Künstler. Sie drucken z.B. Plakate und Flyer (toll!). Trotzdem bleibt viel vorzubereiten. Das wird ja jetzt meine erste Ausstellung. Wie hängt man welche Bilder am besten in welche Räume? Welche Bilder nehme ich mit nach Viersen, welche nach Süchteln. Ich brauche noch Preislisten und Visitenkarten. Visitenkarten wären ja eigentlich kein Problem, ich wollte alle meine social media Konten draufschreiben, aber ich bin ja noch gar nicht bei Facebook und Instagram … da muss ich also auch noch ran. Na ja, immerhin habe ich jetzt schon eine Homepage und einen Blog. Ich wusste gar nicht, dass 100 Visitenkarten teurer sind als 500. Tsss …

Bei der ersten Frage (Wie hänge ich meine Bilder auf?) wurde ich mir direkt meiner Ahnungslosigkeit bewusst. Die haben da jeweils so einen Haken an einer Nylonschnur, die senkrecht von der Decke hängt – also muss ich auch eine Nylonschnur quer auf der Rückseite meines Rahmens anbringen. Als ich im Baumarkt vor tausenden von verschiedenen Haken, Schrauben und Scharnieren stand dachte ich mir, ja, so in etwa müssen sich wohl die DDR-Bewohner 1989 im West-Supermarkt gefühlt haben (wie jetzt? 25 Cornflakes-Sorten?). Ich hab dann ein paar verschiedene Größen von Haken Schrauben und Scharnieren (vielleicht nötig für die ganz großen Bilder?) mitgenommen. Ich werde das dann mal ausprobieren (da hatte ich gleich die verrückten Baumarkt-Werbespots im Kopf).

Meine Erste Gruppenausstellung: Viersen Open Art 2017

Meine Erste Gruppenausstellung: Viersen Open Art 2017

Tolle Neuigkeiten:

Ich habe letzte Woche schon mal vorab Bescheid bekommen, dass ich am Viersener Kunst Festival Viersen Open Art 2017 teilnehmen darf.  Yiipeeh! (Für die Älteren unter uns: Juchu!).

Am 20. August 2017 findet das Openair-Kunstfestival im Viersener Lyzeumgarten in Viersen statt. Hier der Link zur Veranstaltung  https://www.viersen-openart.de/

Vielen Dank an Frau Schumacher und ihre Mitstreiter, dass sie uns Künstlern mit ihrem engagement die Möglichkeit bieten, unsere Kunst zu zeigen.

Später mehr dazu!