Material – Nachschub

Material – Nachschub

Hab mir neue Farben und Pinsel gekauft. Am liebsten male ich mit Schmincke Primacryl finest artists Farben und mit Lascaux Acrylpinseln. Alles nicht billig aber bald kommen ja die ersten ( Millionen 😉 ) Verkäufe.

A…B…C…

A…B…C…

Ich bin ja (noch!) social media Analphabet. Das ist jetzt irgendwie auch wie beim Malen: Als Anfänger stimmt die Perspektive nicht so ganz, die Proportionen sind falsch, Schwerpunkte falsch gesetzt,  und Farbe da, wo sie nicht hingehört. Hmm, … 🙁

Keine Panik, Alles wird gut 😉

 

Echooo ….. Echooo ….hooo …. ooo…. oo …

Echooo ….. Echooo ….hooo …. ooo…. oo …

Es hallt weiterhin! Immer noch keiner da. Tja, wenn einen auch keiner sieht. Ich zieh jetzt mal die Rolläden in meinem Blog hoch (bei Facebook angemeldet, doch schon!  😉  ) und bald schließ ich auch die Tür auf (Anmeldung bei Instagram).

Vielleicht betritt dann ja jemand meine bescheidene Hütte.

Abfärben ….

Abfärben ….

Ich habe mir gestern eine gebrauchte Staffelei gekauft. Recht günstig, für große Bilder geeignet, schön stabil,  leider total vollgekleckst

… ich hoffe, da färbt nichts mehr ab …  🙁

Die Staffelei wurde von einem Krefelder Berufs-Künstler genutzt

…. vielleicht färbt ja was ab ….  🙂

Na ja, im Moment kann ich sie sowieso noch nicht so gut nutzen, mir fehlt der Platz, um sie aufzustellen und daneben meine Malutensilien auf einem Tischchen zu plazieren … Ein Studio/Zimmer wäre schön. Da muss ich aber wohl erst ein bis zwei meiner Kinder rausschmeissen 😉

Fanfarenklang – Ralph Waldo Emerson

Fanfarenklang – Ralph Waldo Emerson

Schafft Euch eure eigene Bibel, wählt und sammelt alle Worte und Gedanken, die Euch beim Lesen ein Fanfarenklang gewesen sind!

Ralph Waldo Emerson

Emerson fordert uns dazu auf, uns unsre seine eigene Bibel zu schaffen. Ich denke, man kann auch sagen, dass Gott durch diese Sprüche zu uns spricht, nicht nur durch die wirkliche Bibel. Durch diese Worte – und ich würde hinzufügen Bilder – , die einen bewegen, wird man sich bewusster, wer man ist, und wie man fühlt.

Wenn wir uns diese Sprüche, die uns emotional tief berühren, noch einmal durchlesen oder solche Bilder noch einmal betrachten, verspüren wir neue Energie.

Man kann sozusagen mit diesen Sprüchen und Bildern seine innere Batterie mit psychischer Energie vom Unbewussten aufladen.

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted. – Emily Dickinson

Nature is a haunted house – but Art – is a house that tries to be haunted.

– Emily Dickinson

Ich liebe Emily Dickinsons Lyrik (das Thema meiner Examensarbeit im ersten Staatsexamen lautete „Welt- und Existenzdeutung im lyrischen Werk Emily Dickinsons“).

Die Natur ist ein Geisterhaus – aber Kunst – ist ein Haus, das versucht, ein Geisterhaus zu sein. (meine Übersetzung)

Die Aussage … „ist nicht abwertend gegenüber der Kunst gemeint. Vordergründig sagt sie, dass die Kunst die Natur imitiert. Aber die Implikationen dieser lyrischen Zeile geht tiefer. Für Dickinson ist die Natur eine Wohnstätte, spukhaft und geheimnisvoll, bevölkert mit Gottes Geschöpfen, inmitten der Phänomene die Gott schafft and reguliert […]“  http://www.nku.edu/~emily/bradshaw.html

‚Nature is a haunted house‘ impliziert, dass die Natur mit Mysterien und falschen Zeichen angefüllt ist, die den Menschen über den Sinn der Dinge in der Natur und Gottes Willen im Erschaffen der Natur täuschen. Der zweite Teil des Satzes offenbart die Rolle des Dichters. Der Dichter soll nicht einfach die Natur wiedergeben, sondern den Charakter der Macht Gottes in der Welt herausarbeiten.  (s. http://www.sparknotes.com/poetry/dickinson/themes.html)

Zu diesen Interpretationen möchte ich noch meine eigenen Gedanken hinzufügen. Ein Haus wird von einem Erbauer errichtet. Wir als Menschen müssen uns dieses Haus, das uns Gott zur Verfügung stellt, zum Heim machen. „Haunted“ heisst für mich nicht nur mysteriös und übernatürlich (etwas, das man nicht vollständig erklären kann, das nie ganz greifbar ist) sondern auch Geist enthaltend, „beseelt“. Ein Ort erfüllt mit Leben, mit Seelen und den „Geistern der Vergangenheit“.

Das Bemühen des Künstlers liegt darin, sein eigenes Geschöpf, sein „Haus“ bzw. seine Kunst lebendig zu machen, zu „beseelen“, indem er oder sie den Betrachter in seiner Seele berührt und ihn so tiefer leben lässt. Die Natur ist per se beseelt. Kunst wird erst lebendig, wenn sie erschaffen und durch die Kommunikation mit dem Betrachter „beseelt“ wird.

 

Persönliches aus dem Alltag – Einkaufen …

Persönliches aus dem Alltag – Einkaufen …

 

Hier mal was Triviales: Ich war heute wieder mal einkaufen: ich weiß nicht, ob Ihr öfter mal für eine größere Gruppe oder Familie (bei mir heißt das für meinen Mann und mich, die vier Kinder und oft noch für die Oma) einkauft, aber das läuft ungefähr so ab: mein Einkaufswagen ist dann immer übervoll, mit Bergen von Sachen obendrauf und Getränken unten drunter. Wenn z. B. Chips oder Würstchen im Sonderangebot sind, sagt die freundliche Verkäuferin schon mal „Viel Spaß bei der Party!“ – Welche Party?

Mein Einkaufswagen fungiert irgendwie als umgekehrter Moses-Stab – hinter mir teilen sich die Fluten der anderen Einkäufer, um bloß nicht hinter mir, sondern an anderen Kassen anzustehen. Wenn jemand doch hinter mir anstehen muss, schaut er oder sie schon mal genervt. Vielleicht sollte ich mir auch einen dieser Bus-Sticker kaufen: „Dieser Bus Einkaufswagen ersetzt ca. 6 weniger beladene Einkaufswagen“ …

Die erste Solo – Ausstellung!

Die erste Solo – Ausstellung!

Letzten Montag war ich in der Volksbank Viersen bzw. der Geschäftsstelle in Süchteln und habe mich dort mit dem (sehr netten!) Geschäftsstellenleiter Herrn Neumann getroffen.

Und: Jaaaa! Ich darf 4 Monate lang von Juni bis September in der Lichthofgalerie der Volksbank Viersen in Süchteln ausstellen. Unter „Zukünftige Ausstellungen“ ist mein Name schon zu finden! Hier der Link http://www.lichthof-galerie.de/

Herr Neumann meinte, dass ich mich mit meinem individuellen, farbenfrohen und modernen Stil deutlich von vielen anderen Künstlern abhebe. Jeder Künstler möchte ja einen einzigartigen Stil haben. Ein schönes Lob, wie ich finde. Da war ich erst mal ein wenig euphorisch, hab die Kunde auch sofort zu Hause verbreitet und gleich angefangen, das nächste Bild zu malen.

Herr Neumann meinte nur, er hätte so etwas wie eine „Künstler – Vita“ also eine Auflistung meiner bisherigen Ausstellungen etc. vermisst.  Das konnte ich leicht erklären: Da ist einfach noch nichts! Ok, letzten September habe ich den Kalender und die Postkarten veröffentlicht, aber um eine Ausstellung habe ich mich ja jetzt erst beworben. Nun habe ich auch eine Ausstellungs-Auflistung (zugegeben – noch recht übersichtlich).

Jetzt geht es los! Meine erste Solo – Ausstellung! Danke an Herrn Neumann und die Volksbank Viersen! Eine schöne Sache, ständig wechselnde Kunst in ihren Räumen zu präsentieren…

Die Volksbank hat hier auch ein tolles „Rundum-sorglos-Paket“ für Künstler. Sie drucken z.B. Plakate und Flyer (toll!). Trotzdem bleibt viel vorzubereiten. Das wird ja jetzt meine erste Ausstellung. Wie hängt man welche Bilder am besten in welche Räume? Welche Bilder nehme ich mit nach Viersen, welche nach Süchteln. Ich brauche noch Preislisten und Visitenkarten. Visitenkarten wären ja eigentlich kein Problem, ich wollte alle meine social media Konten draufschreiben, aber ich bin ja noch gar nicht bei Facebook und Instagram … da muss ich also auch noch ran. Na ja, immerhin habe ich jetzt schon eine Homepage und einen Blog. Ich wusste gar nicht, dass 100 Visitenkarten teurer sind als 500. Tsss …

Bei der ersten Frage (Wie hänge ich meine Bilder auf?) wurde ich mir direkt meiner Ahnungslosigkeit bewusst. Die haben da jeweils so einen Haken an einer Nylonschnur, die senkrecht von der Decke hängt – also muss ich auch eine Nylonschnur quer auf der Rückseite meines Rahmens anbringen. Als ich im Baumarkt vor tausenden von verschiedenen Haken, Schrauben und Scharnieren stand dachte ich mir, ja, so in etwa müssen sich wohl die DDR-Bewohner 1989 im West-Supermarkt gefühlt haben (wie jetzt? 25 Cornflakes-Sorten?). Ich hab dann ein paar verschiedene Größen von Haken Schrauben und Scharnieren (vielleicht nötig für die ganz großen Bilder?) mitgenommen. Ich werde das dann mal ausprobieren (da hatte ich gleich die verrückten Baumarkt-Werbespots im Kopf).

Meine Erste Gruppenausstellung: Viersen Open Art 2017

Meine Erste Gruppenausstellung: Viersen Open Art 2017

Tolle Neuigkeiten:

Ich habe letzte Woche schon mal vorab Bescheid bekommen, dass ich am Viersener Kunst Festival Viersen Open Art 2017 teilnehmen darf.  Yiipeeh! (Für die Älteren unter uns: Juchu!).

Am 20. August 2017 findet das Openair-Kunstfestival im Viersener Lyzeumgarten in Viersen statt. Hier der Link zur Veranstaltung  https://www.viersen-openart.de/

Vielen Dank an Frau Schumacher und ihre Mitstreiter, dass sie uns Künstlern mit ihrem engagement die Möglichkeit bieten, unsere Kunst zu zeigen.

Später mehr dazu!

Hallo! Hallo?

Hallo! Hallo?

Jetzt geht’s los: meine ersten Schritte im Blogger-Leben. Kennt ihr das Gefühl, wenn man einen leeren Raum betritt? Keiner da, nicht mal Möbel, nur Tapeten. Jeder Schritt scheint zu hallen …

Ich komm‘ mir ein klein bisschen vor wie Will Smith in „I Am Legend“, wo er alles aufzeichnet, ohne zu wissen, ob das Sinn macht. Wird das überhaupt jemand lesen? Also ich mach’s wie Will, der war da ja auch optimistisch.

Kunst ist ja immer Kommunikation. Wenn Ihr also etwas über meine visuelle Kommunikation erfahren wollt, schaut in diesem Blog auf das Künstlerstatement. Wenn Ihr über mich mehr erfahren wollt? Richtig: unter „Über mich“ findet Ihr etwas. Verbale Kommunikation also demnächst hier auf diesem Blog.

Um meine Bilder zu betrachten, könnt Ihr auf meiner Homepage nachschauen:  http://www.beateblume.de

Viel Vergnügen!